Call To Action – #verlagegegenrechts goes international

Ursprünglich veröffentlicht auf #verlagegegenrechts:
We – publishers, editors, authors, translators as well as a vast array of various professionals within the publishing industry, from sales to foreign rights, from marketing to social media – are taking a stand to confront the encroaching tendencies of racism, xenophobia, anti-Semitism, homophobia, and sexism which have slowly been making their way onto the shelves of bookstores in… Call To Action – #verlagegegenrechts goes international weiterlesen

#verlagegegenrechts startet Crowdfunding-Kampagne – Pressemitteilung 22.12.2017

Ursprünglich veröffentlicht auf #verlagegegenrechts:
Am 22.12.17 startet die Initiative #verlagegegenrechts eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Die Initiative wird getragen von mehr als 45 Verlagen und über 100 Einzelpersonen und Institutionen aus der Buchbranche. Diese unterzeichneten in den letzten Wochen einen Aufruf gegen rechte Hetze auf der Leipziger Buchmesse 2018: »Wir nehmen die Präsenz völkischer, nationalistischer und antifeministischer Verlage nicht wort- und tatenlos hin. Und… #verlagegegenrechts startet Crowdfunding-Kampagne – Pressemitteilung 22.12.2017 weiterlesen

Was mir Angst macht

Die Abstimmung zum Brexit hat wieder schön gezeigt, dass Gefühle wichtiger sind als Fakten, wenn es darum geht, in der Politik Wahlen zu gewinnen. Bei den Unterstützern, den Fans, den Wählern von Donald Trump, bei den republikanischen Politikern, die sich auf seine Seite schlagen, geht es ebenfalls nicht um Tatsachen, sondern darum, wie sich gerade etwas anfühlt. In Deutschland werden diejenigen, die dazu aufrufen, sich auf Fakten, Statistiken, Tatsachen zu konzentrieren und nicht in Panik zu geraten, beschimpft, sie seien weltfremd, würden die Opfer verhöhnen, seien verblendet. Zynisch gar. „Was mir Angst macht“ weiterlesen

Katerstimmung

Aufwachen und merken, dass man über Wochen und Monate angelogen wurde. Dass man, wenn man noch einmal die Wahl hätte, sein Kreuzchen woanders machen würde. Dass man etwas in Gang gesetzt hat, das offensichtlich massive Konsequenzen nach sich zieht, an die man nie gedacht hätte. Erstmal Google fragen, wogegen man sich eigentlich entschieden hat. Was war das noch mal, diese EU? Um dann zu merken, dass man keine Ahnung hatte. Dass einem niemand was gesagt hat. Oder doch? Man hätte es wissen können, hätte man sich informiert. Man hätte vorher Google fragen können. Oder zur Abwechslung eine andere Zeitung lesen. Oder sich die Argumente der anderen Seite anhören. Hätte man alles tun können. Haben aber beängstigend viele, die für „Leave“ stimmten, nicht getan.

Jetzt ist die Entscheidung gefallen, und niemand weiß so genau, wie es weitergeht. Erst in ein paar Jahren wissen wir, wie es der britischen Wirtschaft ergangen sein wird, ob es überhaupt noch ein Großbritannien gibt oder nur noch ein kleines England. „Katerstimmung“ weiterlesen